2013 möchten wir den Kinofilm „Nico‘s Love“ drehen. Ein Film über die Schwelle zwischen Leidenschaft und Missbrauch und um die Bereitschaft, persönliche Abgründe einem Kunstprodukt zur Verfügung zu stellen:
Kurz-Synopsis des geplanten Kinofilms
Ein gefeierter Werbefilmregisseur mit Borderline-Syndrom stürzt beruflich und privat ab. Da lernt er die mysteriöse israelische Filmstudentin Sonja kennen. Sie verführt ihn zur Gründung von „Authentoric“, einer Film-Produktionszelle, die absolute Authentizität anstrebt. Gebot Nummer 1 ist: Gefilmt wird nur, was erlebt wurde. Sonja ist immer mit der Making Of Kamera dabei. Sie gewinnt zunehmend Einfluss auf den Regisseur. Nach anfänglich lustvoller Arbeit mit dem neuen Team, weckt Sonja immer mehr das Regiemonster in ihm. Doch erst als er on Set eine Vergewaltigungsszene inszeniert, die plötzlich zur gefilmten Realität wird, erkennt er, dass Sonja mit ihm und dem Team ein perfides Spiel treibt. Und dass er sich erst mit seiner eigenen dunklen Kindheit auseinandersetzen muss, bevor er abgründige Filmstoffe umsetzen kann.
(Ausführliche Synopsis auf Anfrage)
Für dieses Projekt möchten wir die Ressourcen von Theater (wo unsere Wurzeln liegen) und Film vereinen. Wir erforschen den Stoff, die Grundkonflikte und die inszensatorischen und schauspielerischen Herausforderungen in gefilmten Testszenen und auf der Bühne. Während dieser Phase bildet sich das Kernteam für den späteren FIlmdreh heraus. Die Teammitglieder werden dabei auch gezielt körperlichen und psychischen Extremsituationen ausgesetzt (wie am 25-stündigen Film- und Theater-Event "Nico's Love Instant Movie"), um die Konsolidität des Kernteams zu gewährleisten. 2013 schliesslich folgt die Umsetzung des Films.